Auf dem Fernseher, den Lautsprechern und anderen Geräten im Wohnzimmer setzt sich mit der Zeit eine feine Staubschicht ab, die kaum auffällt, bis das Licht schräg darauffällt. Wer regelmäßig putzt, übersieht diese Geräte oft, weil man sich nicht sicher ist, wie man sie am besten reinigt, ohne etwas zu beschädigen.
Ein trockenes, weiches Tuch reicht für die meisten Oberflächen völlig aus, um Staub vorsichtig abzunehmen. Bei stärkeren Verschmutzungen kann das Tuch leicht angefeuchtet werden, wobei darauf zu achten ist, dass wirklich kein Wasser in Lüftungsschlitze oder Anschlüsse gelangt.
Vorsicht bei Lüftungsschlitzen
Die kleinen Öffnungen an der Seite oder Rückseite vieler Geräte dienen dazu, Wärme abzuleiten, und genau dort sammelt sich besonders viel Staub an. Ein weicher Pinsel eignet sich gut, um diese Stellen vorsichtig zu reinigen, ohne dass Feuchtigkeit ins Innere des Geräts gelangt.
Lautsprecher mit Stoffbespannung verdienen besondere Vorsicht, da zu starkes Reiben den Stoff beschädigen kann. Ein sanftes Abtupfen mit einem trockenen Tuch oder vorsichtiges Absaugen mit geringer Saugkraft entfernt den Staub, ohne die Bespannung zu strapazieren.
Wer die Geräte einmal im Monat kurz abstaubt, erspart sich später eine mühsame Grundreinigung, bei der sich Staub bereits fest in Ritzen und Ecken gesetzt hat. Diese kleine, regelmäßige Aufgabe lässt sich gut mit dem ohnehin wöchentlichen Hausputz verbinden.
Auch der Bildschirm selbst verdient eigene Aufmerksamkeit, da sich dort neben Staub oft auch Fingerabdrücke von neugierigen Kindern oder Haustieren sammeln. Ein spezielles Bildschirmtuch oder ein einfaches Mikrofasertuch reinigt die Oberfläche schonend, ohne feine Kratzer zu hinterlassen, die bei rauen Stoffen entstehen könnten.
Nach dem Abstauben lohnt sich ein kurzer Blick von der Seite auf die Geräte, denn im Streiflicht zeigen sich übersehene Stellen oft besonders deutlich. So bleibt die gesamte Wohnzimmerecke über das ganze Jahr hinweg gepflegt, ohne dass ein einziges Mal großer Aufwand nötig wäre.
Am einfachsten merkt man sich diese kleine Aufgabe, wenn man sie an ein anderes, bereits bestehendes Ritual koppelt, etwa an den Wechsel der Bettwäsche oder das Lüften am Wochenende. So gerät die Pflege der Geräte nie ganz in Vergessenheit.