Nach einigen Jahren im täglichen Gebrauch fühlt sich so manche Fernbedienung merkwürdig klebrig an, obwohl niemand sich erinnert, etwas darüber verschüttet zu haben. Oft ist es eine Mischung aus Hautfett, Staub und der Zeit selbst, die die Oberfläche des Kunststoffs auf diese Weise verändert.
Bevor man zur Reinigung greift, sollten die Batterien entnommen werden, damit keine Feuchtigkeit versehentlich ins Innere gelangt. Ein leicht mit Wasser und ein wenig Spülmittel angefeuchtetes Tuch reicht für die meisten Fernbedienungen völlig aus, um die klebrige Schicht vorsichtig abzulösen.
Auch zwischen den Tasten reinigen
Krümel und Staub sammeln sich gerne in den kleinen Zwischenräumen zwischen den Tasten an, wo ein Tuch allein nicht hinkommt. Ein Wattestäbchen eignet sich gut, um diese schmalen Stellen vorsichtig zu säubern, ohne dass Feuchtigkeit tiefer ins Gerät eindringt.
Nach der Reinigung sollte die Fernbedienung vollständig trocknen, bevor die Batterien wieder eingelegt werden, da Restfeuchtigkeit sonst die Kontakte beeinträchtigen kann. Ein paar Stunden auf einem Küchentuch reichen dafür meist völlig aus.
Wer die Fernbedienung von Anfang an in einer kleinen Schale oder einem Fach aufbewahrt, statt sie lose auf dem Wohnzimmertisch liegen zu lassen, verringert das Risiko neuer Flecken und Ablagerungen deutlich. So bleibt sie über längere Zeit angenehm zu bedienen.
Besonders in Haushalten mit kleinen Kindern lohnt es sich, die Fernbedienung öfter zu reinigen, da klebrige Finger von Jausenbroten oder Süßigkeiten schnell ihre Spuren hinterlassen. Eine kurze Reinigung am Abend hält das Gerät dauerhaft angenehmer in der Hand.
Sollte die Fernbedienung trotz aller Pflege irgendwann nicht mehr richtig reagieren, kann es auch an den Kontakten unter den Tasten liegen, die sich über die Jahre abnutzen. In diesem Fall ist ein Ersatzgerät oft die einfachere Lösung als eine aufwendige Reparatur.
Wer mehrere Fernbedienungen im Haushalt hat, tut gut daran, alle in denselben regelmäßigen Reinigungsrhythmus einzubinden, statt nur die am häufigsten genutzte zu beachten. So bleiben auch selten verwendete Geräte für den Gast oder die Enkelkinder angenehm griffbereit.