In vielen Wohnungen gibt es zu wenige Steckdosen für die Menge an Geräten, die im Alltag genutzt werden. Verlängerungskabel und Steckdosenleisten schaffen hier schnell Abhilfe, doch werden sie oft mehr belastet, als eigentlich sinnvoll ist, wenn zu viele Geräte gleichzeitig an einer einzigen Leiste hängen.
Es lohnt sich, kurz zu überlegen, welche Geräte wirklich dauerhaft an einer Leiste angeschlossen sein müssen und welche nur gelegentlich Strom brauchen. Geräte mit hohem Stromverbrauch teilt man idealerweise auf verschiedene Steckdosen auf, statt sie alle an derselben Leiste zu betreiben.
Leisten nicht stapeln
Eine Leiste an eine andere anzuschließen, um noch mehr Anschlüsse zu bekommen, sollte man vermeiden, auch wenn es im Moment praktisch erscheint. Solche Ketten aus mehreren Leisten sind unübersichtlich und machen es schwer, im Alltag den Überblick zu behalten, was eigentlich woran hängt.
Verlängerungskabel, die dauerhaft aufgerollt bleiben, während sie in Benutzung sind, werden mit der Zeit wärmer als ausgerollte Kabel. Es ist daher sinnvoll, ein langes Kabel möglichst auszubreiten, statt es zusammengerollt liegen zu lassen, wenn viel Strom darüber fließt.
Wer regelmäßig neue Geräte anschafft, sollte die vorhandenen Leisten von Zeit zu Zeit auf Verschleiß prüfen. Sichtbare Risse, ein wackeliger Stecker oder ein ausgeleiertes Kabel sind Anzeichen dafür, dass es Zeit für einen Ersatz ist, statt das alte Stück einfach weiter zu verwenden.
Auch die Platzierung der Leiste selbst verdient etwas Aufmerksamkeit. Unter einem Teppich, hinter schweren Möbeln oder in einer Ecke, in der sich Feuchtigkeit sammeln kann, ist keine gute Wahl, selbst wenn es auf den ersten Blick praktisch erscheint. Eine frei zugängliche und trockene Stelle macht es außerdem leichter, die Leiste im Blick zu behalten und bei Bedarf schnell auszutauschen.
Bei einem Umzug oder einer neuen Wohnungseinrichtung lohnt es sich, die Anzahl der benötigten Leisten von Grund auf neu zu überdenken, statt einfach die alte Lösung unverändert zu übernehmen. Oft zeigt sich dabei, dass mit einer klugen Möbelanordnung deutlich weniger zusätzliche Anschlüsse nötig sind als bisher angenommen.