Batterie im Rauchmelder wechseln und ihn regelmäßig testen

Landschaftsillustration

Der Rauchmelder gehört zu den Geräten im Haushalt, an die man am seltensten denkt, solange alles ruhig bleibt. Genau das macht ihn aber auch leicht vergessen, wenn es um den Batteriewechsel geht, denn ein leiser Piepton alle paar Minuten fällt im Alltag oft erst nach einigen Tagen richtig auf.

Ein fester Termin im Jahr, etwa bei der Umstellung der Uhr oder an einem bestimmten Feiertag, hilft dabei, den Batteriewechsel nicht zu vergessen. Wer den Wechsel an ein bereits bestehendes Datum knüpft, muss sich das Ereignis nicht extra merken und kann die Aufgabe fest in die Routine einbauen.

Testen gehört dazu

Nach dem Batteriewechsel lohnt sich ein kurzer Test über die Prüftaste, um sicherzugehen, dass der Alarm tatsächlich funktioniert und laut genug ist, um im ganzen Haus gehört zu werden. Ein stummer oder zu leiser Alarm bringt im Ernstfall wenig, auch wenn die Batterie frisch eingelegt wurde.

Es lohnt sich außerdem, den Rauchmelder von außen vorsichtig von Staub zu befreien, da sich mit der Zeit feine Partikel im Gehäuse ansammeln können. Ein weicher Pinsel oder ein Staubsaugeraufsatz mit geringer Saugkraft reicht meist völlig aus, ohne dass das Gerät geöffnet werden muss.

Sollte der Rauchmelder trotz neuer Batterie ungewöhnliche Geräusche machen oder gar nicht mehr reagieren, ist es sinnvoll, ihn vollständig zu ersetzen, statt weiter an ihm herumzuprobieren. Ein zuverlässiger Rauchmelder ist eines der wenigen Geräte im Haus, bei dem sich Sparsamkeit wirklich nicht lohnt.

Wer mehrere Rauchmelder in verschiedenen Räumen besitzt, kann sich eine kleine Liste anlegen, auf der Standort und letztes Testdatum jedes Geräts vermerkt sind. So gerät keiner der Melder in Vergessenheit, selbst wenn er sich in einem selten genutzten Zimmer wie dem Gästezimmer oder dem Dachboden befindet, wo man ohnehin seltener vorbeikommt.

Auch beim Einzug in eine neue Wohnung lohnt sich ein erster Test aller vorhandenen Rauchmelder, statt sich blind auf die Angaben der Vormieter zu verlassen. So weiß man von Anfang an genau, in welchem Zustand sich jedes Gerät befindet und wann der nächste Batteriewechsel ansteht.